Vladimir Iljitsj Lenin (1870 – 1924) over Spinoza

Vladimir Iljitsj LeninVandaag, het zal later duidelijk worden wat mijn aanleiding was, kwam ik een tekstje van Lenin over Spinoza tegen. Lenin hoeft hier verder niet voorgesteld te worden. Toch dit: hij was als revolutionair de eerste leider van de Sovjet-Unie. Stichtte de Derde Internationale, de Komintern. Lenin benadrukte de rol van de politieke partij als voorhoede in de revolutie. Hij hield zich met filosofie bezig en heeft iets, maar niet veel over Spinoza geschreven - een enkel tekstje:

Eerste (twijfelachtig) tekstje

In W.I. Lenin, Materialismus und Empiriokritizismus [Band 14. Dietz Verlag Berlin 1971; geschreven in mei 1908, voor het eerst gepubliceerd in Lenin-Sammelband III, 1925] staat een voetnoot over het Spinozisme. Maar of deze door hem geschreven is of door een latere redacteur is mij niet duidelijk, maar vermoed ik. De Nederlandse vertaling van het werk heeft deze noot niet [zie hier].

Spinozismus - System der Anschauungen des holländischen materialistischen Philosophen Benedict Spinoza, der im 17. Jahrhundert lebte. Nach diesem System sind alle Dinge Modi einer einheitlichen, universellen Substanz, die die Ursache ihrer selbst und identisch mit „Gott oder der Natur“ ist. Das Wesen der Substanz findet seinen Ausdruck in unzähligen Eigenschaften, Attributen, deren wichtigste Ausdehnung und Denken sind. Als Form der Verknüpfung der einzelnen Naturerscheinungen untereinander betrachtete Spinoza die Kausalität, die er als unmittelbare Wechselwirkung der Körper, deren erste Ursache die Substanz ist, auffaßte. Das Verhalten aller Modi der Substanz, darunter auch des Menschen, vollzieht sich nach strenger Notwendigkeit: die Vorstellung der Zufälligkeit entsteht nur aus Unkenntnis der Gesamtheit aller wirkenden Ursachen. Da das Denken eines der Attribute der universellen Substanz ist, ist die Verknüpfung und Ordnung der Ideen prinzipiell die gleiche wie die Ordnung und Verknüpfung der Dinge, sind die Möglichkeiten der Erkenntnis der Welt durch den Menschen unbegrenzt. Aus eben diesem Grunde ist von den drei Arten der Erkenntnis - der sinnlichen, der verstandesmäßigen und der vernünftig-intuitiven - am zuverlässigsten die letztere, bei der „eine Sache bloß aus ihrem Wesen oder durch die Erkenntnis ihrer nächsten Ursache begriffen wird“ (B. Spinoza, „Abhandlung über die Läuterung des Verstandes“, Leipzig 1947, S. 12). Dieses Mittel läßt den Menschen auch seine eigenen Leidenschaften erkennen und sie beherrschen; die Freiheit des Menschen besteht in der Erkenntnis der Notwendigkeit der Natur und der Leidenschaften seiner Seele.

Der Spinozismus war eine Form nicht nur des Materialismus, sondern auch des Atheismus, soweit er sich von den Vorstellungen von Gott als einem übernatürlichen Wesen, das die Welt erschaffen hat und sie lenkt, löste.

Gleichzeitig machte er jedoch der Theologie ein Zugeständnis, indem er Gott und Natur gleichsetzte. Dieses Zurückweichen war, ebenso wie der mechanische Charakter des Materialismus Spinozas, einerseits durch den Stand der Wissenschaften jener Epoche bedingt, anderseits dadurch, daß die junge holländische Bourgeoisie, deren Interessen die Philosophie Spinozas zum Ausdruck brachte, doch nur begrenzt fortschrittlich war. In der Folge entspann sich um das philosophische Erbe des großen holländischen Denkers ein heftiger ideologischer Kampf, der bis in unsere Tage fortdauert. Die idealistische Philosophie, die auf die historisch unvermeidliche Begrenztheit der Ansichten Spinozas spekuliert, entstellt das materialistische Wesen des Spinozismus, der eine bedeutsame. Etappe in der Entwicklung der materialistischen Weltanschauung darstellte.” [Hier]

 

Tweede tekstje

van september-december 1914 bestudeerde hij, onderstreepte hij passages en maakte hij aantekeningen bij Hegel’s Wissenschaft der Logik, zoals in Boek III bij § 1288

“The great significance of the philosophy of Spinoza as the philosophy of substance (this standpoint is very advanced, but it is incomplete and not the most advanced: in general the refutation of a philosophic system does not mean discarding it, but developing it further, not replacing it by another, one-sided opposed system, but incorporating it into something more advanced). In Spinoza’s system there is no free, independent, conscious subject (it lacks “the freedom and independence of the self-conscious subject”), but in Spinoza also thought is an attribute of substance." [Hier]

Een derde tekstje

In 1915 noteerde hij opmerkingen over een boek van Georges Noël, La logique de Hegel (Hegel’s Logic), Paris, 1897. Hij deed dit waarschijnlijk in 1915 in Geneve in een notitieboekje op de kaft waarvan hij noteerde: filosofie. Deze over Spinoza:

Comparing Hegel with Spinoza, the author says: “In short, Hegel and Spinoza agree in submitting nature to logic” (p. 140), but in Hegel logic is not mathematical logic but the logic of contradictions, of the transition “from pure abstraction to reality” (etc.). Of Spinoza it is said “with him” (Spinoza) “we are at the antipodes of idealism” (138); for “the world of spirits” (inSpinoza) “exists side by side with the world of bodies; it does not stand above it....”

...“The idea of evolution so characteristic of Hegelianism has no meaning for Spinoza....” (138) [Hier]