Er bestaat ook een Spinoza-schilderij van Karl Bauer

 

Volgens een Duitse website, Biller Antiek, die afbeeldingen verkoopt, heeft Karl Bauer behalve de bekende bovenstaande tekening die hij voor Ernst Altkirch maakte en die als gravure in Spinoza im Porträt [1913] gepubliceerd werd [cf. blog], ook nog een schilderij gemaakt. Dat is in het Münchense weektijdschrift Jugend in 1932 op de titelpagina van aflevering 37 opgenomen. Afdrukken in de grootte van 21 cm x 30 cm worden er ter verkoop aangeboden.  [Cf hier]

Na wat verder zoeken, ontdekte ik dat in januari van dit jaar door de Universiteitsbibliotheek van Heidelberg de fraaie afbeeldingen van "Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben" op internet zijn gezet. En via de gegeven aanwijzingen was snel de afbeelding van Spinoza gevonden [cf.]. Ik heb hem uit het aangeboden PDF gesneden.

 

"Sie sehen hier das Faksimile einer Titelseite der Zeitschrift Jugend aus dem Jahre 1932. Diese wunderschöne Darstellung war typisch und prägend für den Zeitgeist, der von der Kulturhauptstadt München ausging. Die Druckqualität ist typisch für die damaligen technischen Möglichkeiten und hat dadurch ihren besonderen Reiz."

"Die Jugend, eine Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben war eine von Georg Hirth und Fritz von Ostini gegründete Kunst- und Literaturzeitschrift, die von 1896 bis 1940 in München erschien. Sie wurde zum Namensgeber der Kunstrichtung Jugendstil, was zeigt, wie wichtig die Zeitschrift für die stilgeschichtliche Debatte der frühen Moderne war. Dennoch lassen sich Inhalt und Ausrichtung auch in ihrer Blütezeit keineswegs auf das Label Jugendstil reduzieren. Neben modernen Illustrationen des art nouveau spielten auch andere Stilrichtungen eine Rolle, vor allem der Impressionismus. Die Zeitschrift betätigte sich auch satirisch und kulturkritisch. Hauptangriffsziele waren das Muckertum und der zunehmende Einfluss der Kirchen, vor allem der Katholischen." [Van hier]

Meer over dat digitaliseringsproject:  

„Die Jugend ist die wohl bekannteste Kulturzeitschrift der Kaiserzeit und der Weimarer Republik. Sie ist nicht nur Zeugnis und Forum einer künstlerischen Avantgarde, sondern artikuliert auch das Selbstverständnis eines liberalen Kulturbürgertums.“ [Cf. hier]